Hausärzte in Deutschland werfen der Politik vor, beim Thema Corona-Impfungen für Kinder- und Jugendliche unzulässig Druck auf die Ständige Impfkommission ausgeübt zu haben.
Und das einen Tag nachdem die STIKO die Corona-Impfung für Kinder ab 12 Jahren freigeben will. Doch nun beklagen Hausärzte politischen Druck auf die Stiko.
Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci lud kurz nach dem Schulstart in Berlin alle 12 bis-17-jährigen Schüler zum Impfen ein, und empörte damit Juristen und Mediziner. Der Brief wurde 180.000 Mal verschickt, und das direkt an die Schüler, nicht an die Erziehungsberechtigten und noch bevor die Stiko die Corona-Impfung für die Altersgruppe empfahl.
Durch die Impfung könnten die 12-Jährigen sich „selbst, die Personen, mit denen ihr Euch trefft und die gesamte Gesellschaft, also uns alle!“ schützen, wird in dem Brief an das Gewissen der Jugendlichen appelliert. Epidemiologe Dr. Friedrich Pürner unterstellt dem Unterzeichner des Briefes zumindest grobes Unwissen.
Marcel Luthe, Spitzenkandidat der Freien Wähler für das Abgeordnetenhaus Berlin, erklärte, dass es Aufgabe einer Regierung in einer Demokratie sei, den Bürger zu informieren und „… nicht Propaganda zu verbreiten.
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