Gast: Robert Fleischer
Er hat den Whistleblower David Grusch interviewt, der vor dem US-Kongress aussagte, er hat mit Kampfjetpiloten und Militärzeugen gesprochen und nahm an einer UFO-Konferenz in der französischen Nationalversammlung teil. Seit 19 Jahren recherchiert er nach eigener Aussage zu nichts anderem. Sein Fazit: „Die Realität ist, da gibt es ein echtes Phänomen. Das kannst du messen.“
Angefangen hat alles mit 16: Robert Fleischer quatschte Erich von Däniken in einer Hotellobby eine Stunde lang voll und fragte ihn, warum man das alles nicht in der Tagesschau sieht. Dänikens Rat: Werd doch selbst Journalist. Robert tat genau das, arbeitete für den MDR und versuchte immer wieder, über UFOs zu berichten. Es gelang ihm nie. „Und wenn das beim Fernsehen nicht möglich ist, dann mache ich das selber.“
2007 gründete er Exopolitik Deutschland und ist heute mit ExoMagazin TV die reichweitenstärkste deutschsprachige Stimme zum Thema. Als ihm klar wurde, „dass das mit den UFOs real ist“, war das für ihn „wie ein ontologischer Schock“.
Ich habe ihn gefragt, was wir wirklich sicher wissen. Vor allem eines, sagt er: „dass die Militärs viel mehr wissen, als sie sagen“. Laut ihm haben 29 Länder Militärakten zu UFOs angelegt. Neun haben sogar staatliche UFO-Forschungsbehörden. Zur Herkunft der Phänomene gibt es unterschiedliche Ansichten.
Fast drei Stunden haben wir gesprochen: über den Tic-Tac-Vorfall vor der US-Westküste, über einen US-Gesetzentwurf, der laut Robert Rüstungsfirmen mit „Technologien unbekannter Herkunft“ enteignen wollte, und über sechs Elitesoldaten, die dasselbe Licht beobachteten und danach sechs verschiedene Dinge beschrieben. Nach 19 Jahren hält er „nichts mehr für ausgeschlossen“.
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