
Liebe Steimle-Fans,
**Frieden fetzt!** Zwei Worte, die eigentlich selbstverständlich sein sollten – und die in Zeiten von Aufrüstung, Waffenlieferungen und immer neuen Konflikten plötzlich fast schon wie eine außergewöhnliche Forderung klingen.
In der Aktuellen Kamera Ausgabe 242 schaut Uwe Steimle deshalb wieder dorthin, wo Politik und Wirklichkeit aufeinandertreffen. Es geht um Milliarden, Länderfinanzausgleich und die Frage, wofür eigentlich Geld vorhanden ist – und wofür plötzlich keines mehr da zu sein scheint. Zwischen Friedrich Merz, Markus Söder und Philipp Amthor liefert die politische Bühne dabei wieder reichlich Material für eine Sendung, bei der man gelegentlich überlegen muss, ob die Satire der Wirklichkeit überhaupt noch hinterherkommt.
Doch diesmal geht es auch um Menschen, die selten in den großen Schlagzeilen vorkommen. Eine ältere Frau im Garten, die einfach ihre Kartoffeln aus der Erde holen muss, wird dabei beinahe zum Sinnbild für jene Menschen, die nicht lange reden, sondern machen. Und mit einem Blick auf den sächsischen Maler Kurt Querner erinnert Uwe Steimle daran, dass Heimat auch aus Kunst, Landschaft, Arbeit und den kleinen Geschichten des Alltags besteht.
Ernster wird es beim Thema Krieg. Ein Zeitzeuge, der auf den Seelower Höhen kämpfte und als Einziger seiner Kameraden überlebte, erzählt von Erfahrungen, die keine politische Rede und keine Statistik vermitteln kann. Erinnerungen wie diese zeigen, was hinter einem einzigen Wort wie „Krieg“ tatsächlich steht.
Und dann geht es nach Chemnitz ins Restaurant Schalom zu Uwe Dziuballa. Zwischen Latkes, Hühnersuppe, jüdischen Traditionen und einem besonderen Kochbuch entwickelt sich ein Gespräch über Freundschaft, Vorurteile, gesellschaftliche Gräben und die Frage, warum es uns heute manchmal so schwerfällt, andere Sichtweisen überhaupt noch verstehen zu wollen.
Vielleicht beginnt Verständigung manchmal tatsächlich an einem gedeckten Tisch. Gemeinsam essen, erzählen, zuhören, lachen – und feststellen, dass der Mensch gegenüber möglicherweise gar nicht so weit entfernt ist, wie man vorher dachte.
Denn Heimat kann man schmecken, Erinnerungen kann man teilen und Frieden beginnt vielleicht genau dort, wo Menschen wieder miteinander reden.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine unterhaltsame, nachdenkliche und vor allem friedliche **Aktuelle Kamera Folge 242 – „Frieden fetzt“**.
Steimles Welt
counter
Werbung-





