
Liebe Steimle Fans,
zwischen Sommersonnenwende, Tigermückenalarm und den neuesten politischen Verrenkungen landet Uwe Steimle diesmal bei einer Frage, die älter ist als jede Schlagzeile und aktueller denn je. Während über E-Autos, Tankrabatte, Biolabore, Wale, Wahlen und allerlei andere Merkwürdigkeiten diskutiert wird, rückt ein Datum in den Mittelpunkt, das man eigentlich nicht übersehen kann: der 22. Juni.
Wie so oft führt der Weg dorthin über Umwege. Von Mücken zu Elefanten, von Brücken zu Bruchstellen, von großen Versprechen zu kleinen Wahrheiten. Die Wirklichkeit liefert dabei wieder einmal Stoff, bei dem man nicht weiß, ob man lachen, staunen oder den Kopf schütteln soll.
Mitten in diesem bunten Reigen begegnet uns ein Mann, dessen Erinnerungen mehr Gewicht haben als jede aktuelle Debatte. Der 103-jährige Erwin Leister berichtet von einer Zeit, in der junge Menschen begeistert in den Krieg zogen – und von dem Moment, als aus Begeisterung bitterer Ernst wurde. Seine bewegenden Erinnerungen zeigen, wie schnell Menschen verführt werden können und warum manche Erfahrungen nie verblassen.
Dazu gibt es sächsische Lebensweisheiten, eine Liebeserklärung an Heimat, Gemeinschaft und gutes Handwerk, Neuigkeiten aus Steimles Welt, Gedanken zur Dynamotasse und die Erkenntnis, dass man manchmal genauer hinschauen sollte, bevor aus einer Mücke ein Elefant wird.
Eine Sendung zwischen Satire, Zeitgeschichte und der Frage, warum manche Lektionen offenbar immer wieder gelernt werden müssen.
Die Erinnerungen von Erwin Leister mahnen eindringlicher als jede Schlagzeile: Krieg ist kein Kapitel im Geschichtsbuch, sondern menschliches Leid.
Wir wünschen Ihnen bewegende, nachdenkliche und vielleicht auch ergreifende Einblicke in eine Zeit, deren Wahnsinn sich niemals wiederholen sollte.
Steimles Welt
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