
Liebe Steimle-Fans,
1, 2, 3 – ein Märchen schnell herbei! Der Lenz ist da, die Blumen sprießen, und wir begrüßen Sie zur Schnapszahl-Ausgabe von Buratino. Während die Natur sich ins Hochzeitskleid wirft, blickt Uwe Steimle auf eine Medienwelt, die nach Jahrzehnten plötzlich die „Regionalität“ entdeckt. Dass man beim MDR erst jetzt merkt, dass es zwischen Sachsen und Thüringen echte Menschen gibt, ist eine Pointe für sich – vor allem, wenn man bedenkt, welche Millionenbeträge dort für Intendanten fließen, während das Programm oft weit an der Lebensrealität vorbei sendetja wie.
Passend zum Namen unserer Sendung werfen wir einen Blick auf die „Buratinos“ der Spitzenpolitik. Besonders Friedrich Merz scheint das Handwerk der langen Nase perfektioniert zu haben. Wir erinnern uns: Lügen haben bekanntlich lange Beine – oder im Falle unseres Kanzlers eben eine wachsende Nase. Es ist schon abenteuerlich, wie man uns heute die Welt erklärt, während man gleichzeitig die Geschichte der Demokratie feiert, als wäre sie bereits abgeschlossen. Wer das Volk als „Altdeutsche“ oder „Modernisierungsverlierer“ tituliert, darf sich nicht wundern, wenn die Quittung nicht lange auf sich warten lässt.
Doch wir lassen uns die Frühlingslaune nicht verderben. Ob es um die knappen Ostereier geht, die seltsamen Blüten der Buchmesse oder die legendären Schweineohren aus Dresden – die Wirklichkeit schreibt immer noch die besten Satiren. Wir halten es lieber mit der echten Liebe und dem Frieden, so wie wir ihn am 1. April in der Friedensstadt Bergen auf Rügen einfordern. Ohne Mut zur Wahrheit und ein bisschen „Eier-Zeigen“ ist am Ende alles nichts.
Steimles Welt
Werbung-





