
Liebe Steimle-Fans,
„In der Bombennacht wurde die Stadt aus der Stockdunkelheit gerissen – es war plötzlich taghell, aber es war das Licht der Vernichtung.“
Willkommen zur 217. Ausgabe der Aktuellen Kamera. Wir blicken zurück auf den 13. Februar – ein Datum, das sich in das Fleisch dieser Stadt eingebrannt hat wie Ziegelstaub. Während manche heute von „Kontextualisierung“ schwurbeln und die Geschichte so lange drehen, bis die Opfer zu Tätern erklärt werden, haben wir jemanden gefragt, der die Wahrheit noch im Gedächtnis trägt.
Zu Gast ist Hans-Joachim Dietze. Er war 15, als der Himmel über Dresden „Christbäume“ trug und das Grauen jaulte. Er hat fotografiert, während die Welt um ihn herum verglühte. Wie fühlt es sich an, wenn die schwere Bunkertür einfach wie Papier durch den Keller gewirbelt wird? Wie blickt man auf ein Leben zurück, das in jener Nacht gleich viermal dem Tod von der Schippe gesprungen ist? Und was sagt ein Augenzeuge dazu, wenn man den Dresdnern heute vorschreiben will, wie sie zu trauern haben?
Wir reden über brennende Engel, den unvorstellbaren Sog des Feuersturms und die Frage, warum echte Versöhnung weit über eine verordnete „Haltung“ hinausgehen muss.
Lehnen Sie sich zurück, hören Sie demütig zu und wundern Sie sich nicht, wenn die Welt draußen gerade wieder aus den Fugen gerät. Eine mahnende Sendung, die unter die Haut geht.
Steimles Welt
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