Begleiten Sie uns auf eine 37-minütige Zeitreise in ein Ägypten, das heute in dieser Form nicht mehr existiert. In dieser „No Talking“-Edition liegt der Fokus ganz auf der monumentalen Architektur und den archäologischen Details der Bauwerke, untermalt von entspannender Piano-Musik.
Diese Kupferstiche stammen aus der „Description de l’Égypte“ (1812) – einem der bedeutendsten Werke der Geschichte. Als Napoleon 1798 nach Ägypten aufbrach, begleiteten ihn über 150 Wissenschaftler, Ingenieure und Zeichner. Ihr Auftrag war es, das Land und seine Monumente erstmals systematisch und maßstabsgetreu zu vermessen.
Was Sie hier sehen, sind fotorealistische Momentaufnahmen, die rund 40 Jahre vor der Erfindung der ersten Kamera entstanden sind. Die Künstler hielten Details fest, die allein durch Handarbeit und präzise Beobachtung dokumentiert wurden.
Die über 150 Gelehrten Napoleons arbeiteten auf einem handwerklichen Niveau, das heute kaum noch existiert.
Jeder Schatten, jeder Stein und jede Hieroglyphe wurde von Hand in Kupferplatten gestochen. Ein einziger Fehler bedeutete das Ende der monatelangen Arbeit an einer Platte. Diese Werke sind keine bloßen „Zeichnungen“ – es sind mathematisch exakte Dokumentationen, geschaffen unter extremen Bedingungen wie Hitze und Staub, lange bevor die Fotografie diese Aufgabe übernahm. Sie sind das letzte Denkmal einer Handwerkskunst, die heute als ausgestorben gilt.
Viele der Monumente und Tempelanlagen die im Video zu sehen sind, wurden in den Jahrzehnten nach der Expedition durch Steinraub, religiöse Umbrüche oder den Einfluss der Moderne schwer beschädigt oder vollständig zerstört.
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