Freitag, 13. Februar 2026

Deutscher Hanfverband - DHV-Prozesse: Parks und Führerscheine befreit | DHV News # 497

 "Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) beklagte vergangene Woche in einem Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung«, dass unter den geltenden Regelungen die GKV teilweise auch den Freizeitkonsum finanziere. Der DHV warf Philippi daraufhin vor, er verbreite »Fake News«, denn der Anstieg der Verordnungen gehe eben auf Privatrezepte zurück; der Allgemeinheit entstünden keine Kosten.

Der Gesundheitsminister, der aktuell auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) ist, bekräftigte jetzt gegenüber der PZ seinen Vorwurf. Zwar erfolge der mutmaßliche Missbrauch zum größten Teil über Privatrezepte und damit als Selbstzahlerleistung. »Dass in einem gewissen Umfang auch ein Bezug von Medizinalcannabis zum Freizeitkonsum über die GKV-Versorgung und damit zu Lasten des Solidarsystems erfolgt, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden«, so Philippi.

Grundsätzlich seien die aktuellen Regelungen missbrauchsanfällig. Ein Rückschluss auf eine verdeckt höhere Zahl »echter« Patientinnen und Patienten sei aus den gestiegenen Importen »nicht ableitbar«, so Philippi. Angesichts der angespannten Lage der Kassen sei dringend erforderlich, »dass Medizinalcannabis ausschließlich an Patientinnen und Patienten mit einer medizinischen Indikation abgegeben wird«."


Deutscher Hanfverband



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